Medienmitteilung: Der Zuger Buskahlschlag ist inakzeptabel

Für die Piraten ist der Kahlschlag im Zuger Busfahrplan inakzeptabel. Diese unnötige Sparübung trifft all diejenigen schwer, welche bisher ohne Auto auskamen. Die vielerorts geplanten Rückschritte auf den Halbstundentakt nach 20 Uhr und an Sonntagen erschweren soziale Kontakte von alt und jung ungemein. Bereits heute ist das Nachtnetz im Vergleich mit den Nachbarkantonen Luzern und Zürich beklagenswert klein.

Diese Sparübung ist unglaublich kurzsichtig, denn sie führt zu weniger aktivem Leben in Zug, mehr motorisiertem Individualverkehr, mehr Stau, höheren Ausgaben für den Strassenbau und mehr Umweltbelastung. Geradezu grotesk wirkt diese Sparübung im Angesicht des unnötigen Luxusprojekts Stadttunnel. Die Landgemeinden und -regionen sollen ein Projekt mittragen, von dem sie in keiner Weise profitieren – und mit der Reduktion der ÖV-Anbindung nun noch mehr bluten. Gewiss gibt es im Zuger Kantonshaushalt manches Einsparpotential, ein derartiger Angebotsabbau zulasten so vieler Einwohner, insbesondere der Jugend, st aber kontraproduktiv.

Die Piraten fordern, dass der öffentliche Verkehr in Zukunft ausgebaut wird, um für die meisten Zuger das Auto überflüssig zu machen. Nur so kann die steigende Anzahl Menschen im Kanton ohne Blechlawine befördert werden und wertvoller Boden vom Autoverkehr als Wohn- und Lebensraum zurückgewonnen werden.


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