Schädlicher Buskahlschlag geht weiter

Der Buskahlschlag im Zug geht ungebremst weiter. Der Kantonsrat hat beschlossen, die Sparübung auf dem Buckel von Jugendlichen, Senioren und anderen Nutzern des öffentlichen Verkehrs fortzusetzen. Diese unvernünftige Entscheidung wird uns Zugern in den nächsten Jahren mehr Autos, mehr Stau und weniger Lebensqualität bringen. Die Piraten fordern nach dem Nein zum Stadttunnel einen Ausbau statt Abbau des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zug.

Das Argument der geringen Auslastung zu Randzeiten ist schlicht falsch, denn die Auslastung wird mit dem Angebotsabbau weiter abnehmen, wenn Bus und Bahn noch weniger als alternative zum Auto gesehen werden. Nur eine Verbesserung des Angebots kann die Auslastung längerfristig steigern. Ziel der Piraten ist es, dass dank gut ausgebautem öffentlichen Verkehr langfristig möglichst alle Zuger aufs eigene Auto verzichten können.

Die Sparfüchse in Kantonsrat und Regierung dramatisieren die Finanzlage zu unrecht. Der Kanton Zug hat jetzt, da das Volk mit dem Verzicht auf den Stadttunnel über die nächsten Jahrzehnte 890 Millionen eingespart hat, beträchtlichen finanziellen Spielraum. Die Staatsrechnung muss nicht hier und jetzt aufgehen, sondern vor allem in der Zukunft.


Kommentare

One comment for Schädlicher Buskahlschlag geht weiter

  1. see here commented at

    However, you can make exceptions such as going slight above
    your budget as long as it’s still within reason. And if the path down the hill is very long, riding on the brake quickly heats up the brake
    pads and totally wears out the brake pads. If you require a car
    for off-road rides, a jeep is what you need.

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